Krippengruppe
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Krippengruppe

Krippengruppe

 

Seit der Sanierung 2018/2019 wurde eine extra Gruppe nur für Kinder unter 3 Jahren geschaffen. In dieser Gruppe ist Platz für bis zu 10 Kinder.

 

Wie muss das Haus sein,

dass wir für unsere Kinder bauen?

Es muss in uns selbst sein,

unser Benehmen,

unser Wissen,

unser Wunsch, ihr Wachstum zu verstehen.

Das Haus, in dem unsere Kinder leben

und dem sie vertrauen, sind wir.

– Maria Montessori

 

Die Krippengruppe orientiert sich nach dem Ansatz von Maria Montessori.

 

Maria Montessori war eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus war. Im Jahre 1870 in Italien geboren, erlangte sie als eine der ersten Frauen den Abschluss des Medizinstudiums mit einem Doktorgrad. Ihre weltoffene und humanistische Einstellung brachte sie zu den Errungenschaften ihres Lebens: Eine neue Bildungsphilosophie, die noch heute hochaktuell ist und mittlerweile über fast ein Jahrhundert erfolgreich praktiziert wird.

 

Die Pädagogik, die Maria Montessori entwickelte, wird auch heute noch als eine alternative Form der Pädagogik angesehen. Sie steht im Kontrast mit konventionellen Lehrmethoden. Denn Montessori versuchte mit einem völlig neuen Ansatz Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern. Das Motto „Hilf mir, es selbst zu tun!“ beschreibt diesen Ansatz sehr gut. Das Kind steht an erster Stelle. Montessori sah jedes Kind als Individuum – einzigartig und als respektable Persönlichkeit. Ihr Hauptziel lag darin, Kinder zu einer Selbstständigkeit und zu einem Selbstvertrauen zu erziehen, die ihnen in ihrem späteren Leben von großem Vorteil sein sollte. Die Art, wie sie dieses Lernkonzept anging, war und ist eine äußerst interessante Methode.

Tagesablauf

 

 

Zur Orientierung finden die Abläufe täglich in der gleichen Reihenfolge statt.

Bedeutung von Beziehung

 

Beziehungen haben eine zentrale Bedeutung für die menschliche Entwicklung. Dort, wo sie fehlen, kann keine Entwicklung stattfinden.

Sicheres Bindungsverhalten versetzt das Kind in die Lage, seine Umwelt zu erkunden. Diesen Prozess nennt man Exploration.

Um den Kindern eine sichere Bindung zu geben, werden die Kinder sanft nach Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell eingewöhnt. Uns ist es wichtig, dass Tempo der Eingewöhnung auf die Kinder anzupassen. Je nach Kind kann die Eingewöhnung kürzer oder länger dauern. Während der Eingewöhnung ist eine feste Bezugsperson da, um mit dem Kind in Kontakt zu treten. Sie ist während der Eingewöhnung die Hauptansprechpartnerin.

Der Übergang vom Elternhaus in die Krippe

 

Der Eintritt des Kindes in die Kinderkrippe stellt für viele Kinder die erste Ablösung vom Elternhaus dar.

Die erste große Herausforderung beginnt. Das erste Trennen von den Bezugspersonen, sich auf eine Umgebung einlassen, neue Bezugspersonen und Kinder kennenlernen.

Um die Trennungssituation von der Familie gut zu gestalten und das Kind in seiner Entwicklung nicht zu beeinträchtigen, ist eine behutsame Eingewöhnung von Vorteil. Diese gestalten wir angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell.

Ablauf der Eingewöhnung

 

ACHTUNG! Dies ist der Theoretische Ablauf der Eingewöhnung. In unserer Einrichtung bestimmt das Kind das Tempo der Eingewöhnung. Auch die Länge der Aufenthalte in der Einrichtung sind vom Verhalten des Kindes abhängig.

 

Eingewöhnung heißt für uns in der Kita Kunterbunt:

  • Sensibel Kontakt zum Kind herstellen und festigen
  • Zurückhaltend beobachten
  • Verlässlich präsent sein
  • Gewohnheiten kennen lernen
  • Rituale, die Sicherheit geben, einführen

 

Fünf Schritte bei der Eingewöhnung nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell

 

1.Der erste Kontakt: Das Aufnahmegespräch

 

  • Das Aufnahmegespräch ist der erste ausführliche Kontakt zwischen Eltern und Bezugserzieher. Im Mittelpunkt steht dabei das Kind mit seinen Bedürfnissen und die Eingewöhnung des Kindes in die Krippengruppe.

 

  • Die Bezugserzieherin macht ca. 4 Wochen vor der Eingewöhnung einen Gesprächstermin aus. Hierbei wird der Ablauf der Eingewöhnung kurz erklärt. Die Eltern bekommen unser Krippen-ABC mit allen wichtigen Infos für einen gelungen Start.

 

2. Die dreitägige Grundphase

 

  • Ein Elternteil kommt drei Tage lang mit dem Kind in die Einrichtung, bleibt ca. eine Stunde und geht dann mit dem Kind wieder. In den ersten drei Tagen findet kein Trennungsversuch statt. Der Elternteil verhält sich passiv, schenkt aber dem Kind volle Aufmerksamkeit – der Elternteil als sichere Basis. Die Erzieherin nimmt vorsichtig Kontakt auf und beobachtet die Situation.

 

  • Je nach Kind kann die Grundphase auch länger dauern. Uns ist es wichtig eine Bindung zu dem Kind aufzunehmen, bevor das Elternteil den Raum verlässt. Je nach Kind wird die Zeit in der Einrichtung mit Elternteil im Raum gesteigert. Dies geschieht in Absprache der Bezugserzieherin mit dem eingewöhnenden Elternteil.

 

3. Erster Trennungsversuch

 

  • Das Elternteil kommt am vierten Tag mit dem Kind in die Einrichtung, verabschiedet sich nach einigen Minuten klar und eindeutig und verlässt den Gruppenraum für ca. 30 Minuten, bleibt aber in der Nähe.
Variante 1

Kind bleibt gelassen oder weint, lässt sich aber von der Erzieherin trösten und findet nach kurzer Zeit zurück ins Spiel.

Variante 2

Kind protestiert, weint und lässt sich auch nach einigen Minuten nicht trösten bzw. fängt ohne Anlass wieder an zu weinen.

 

  • Der Zeitpunkt und die Länge in dem das Elternteil den Raum verlässt, variiert je nach Kind. Als Ritual empfehlen wir, sich immer mit der gleichen Abschiedsformel vom Kind zu verabschieden. Beim Zurückkommen in den Raum ist uns wichtig, dass das Elternteil das Kind begrüßt, zusammen mit ihm aufräumt und dann mit dem Kind nachhause geht. So entwickelt sich für das Kind eine wiederkehrende und gleichbleibende Routine.

 

  • Das Elternteil wickelt das Kind in der Einrichtung, damit die Bezugserzieherin die Rituale beim Wickeln mitbekommt. Nach einigen Tagen wickelt die Bezugserzieherin das Kind im Beisein der Eltern, um den sicheren Hafen der Eltern zu nutzen.

 

4. Stabilisierungsphase

Kürzere Eingewöhnungszeit:

Am 5. Und 6. Tag dehnt sich langsam die Trennungszeit. Schon möglich sind das Füttern und Wickeln. Das Elternteil bleibt in der Einrichtung.

Längere Eingewöhnungszeit:

5.-6. Tag Stabilisierung der Beziehung zur Erzieherin. Ein neuer Trennungsversuch ist frühstens am 7. Tag. Je nach Reaktion des Kindes die Ausdehnung der Trennung oder längere Eingewöhnung.

 

  • Je nach Länge der Trennung ist es in Absprache mit der Bezugserzieherin auch schon möglich, den Kindergarten zu verlassen.

 

5. Schlussphase

 

Das Elternteil hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist aber jederzeit erreichbar. Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind sich schnell von der Erzieherin trösten lässt und grundsätzlich gute Stimmung ist.

 

Der gesamte Prozess der Eingewöhnung verlangt sehr viel Energie vom Kind, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Oftmals wurde beobachtet, dass einige Kinder nach dem Aufenthalt in der Einrichtung sehr schläfrig waren.

Übergangsobjekte

 

Übergangsobjekte spielen auch in unserer Einrichtung eine wichtige Rolle. Die Übergangsobjekte haben für Kleinkinder eine wichtige Bedeutung, denn sie sind selber gewählt, erfüllen eine bestimmte Ersatzfunktion und vermitteln ein Gefühl von Sicherheit. Der Kinderarzt und Psychoanalytiker Donald Winnicott ist der Auffassung, dass Kinder sich Gegenstände suchen, die dabei helfen, die Abwesenheit der Mutter zu akzeptieren, sich langsam von der Mutter zu lösen und somit andere Beziehungen zur Umwelt aufzubauen.

 

Wir möchten Sie deshalb bitten, ab dem ersten Tag der Eingewöhnung einen persönlichen Gegenstand des Kindes mitzubringen (Kuscheltier, Schnuffeltuch…). Das Kind kann solange mit seinem Übergangsobjekt spielen wie es möchte. Für Kinder, die nicht mit ihrem Übergangsobjekt spielen möchten, legen wir es gemeinsam mit dem Kind in unserem Regal neben dem Schnullerbaum ab. Das Kind hat freien Zugriff darauf.

Pflege ist Pädagogik

 

Zu Pflegesituationen gehören neben dem Wickeln und der sogenannten Sauberkeitserziehung auch das Essen oder Füttern, Anziehen, Schlafen und Ruhen.

In Pflegesituationen steht der Körper des Kindes in besonderer Weise im Mittelpunk. Die Erzieherin berührt ihn und das Kind muss diese Berührungen zulassen.

Lernerfahrungen beim Wickeln

 

  • Das Kind entscheidet, in welcher Position es gewickelt werden möchte. Dadurch erfährt es sich als selbstwirksam. Dies betrifft die kindliche Identitätsentwicklung.
  • Durch Fragen und Kommentare der Erzieherin macht das Kind eine wesentliche soziale Erfahrung. Es wird beteiligt.
  • Beim Kooperieren stimmt das Kind seine Handlungen mit denen der Erzieherin ab.
  • Durch Berührungen der Erzieherin wird der kindliche Tastsinn angeregt.
  • Durch kontinuierliche sprachliche Begleitung wird das Kind sprachlich angeregt.

Ablauf des Wickelns in der Kita Kunterbunt

 

In unserer Kita wickeln wir die Kinder nur mit ihrem Einverständnis. Wir akzeptieren, wenn ein Kind lieber von einer anderen Mitarbeiterin gewickelt werden möchten.

Die Kinder dürfen aus ihrem Windelfach eine Windel holen und der Erzieherin geben. Das Kind entscheidet nun, ob es die Treppen zum Wickeltisch hinaufgehen möchte oder von der Erzieherin hochgehoben wird. Während des gesamten Wickelprozesses begleiten wir sprachlich, was wir als nächstes tun. Während der Wickelzeit herrscht bei uns kein Zeitdruck, wir nehmen uns für jedes Kind individuell Zeit. Nach dem Wickeln kann sich das Kind aus unserer Stempelkiste einen Stempel nehmen und ihn an eine beliebige Stelle seiner Hand machen.

Wir fragen die Kinder bei jedem Wickeln, ob es auf Toilette möchte. Wir akzeptieren es, wenn ein Kind „Nein“ sagt.

„Sauber Werden“

 

Das Trockenwerden ist eine wichtige Entwicklungsaufgabe und Leistung, die die meisten Kinder gegen Ende ihrer Krippenzeit bewältigt haben. Das heißt: Erzieherinnen begleiten in enger Kooperation mit den Eltern die Kinder hierbei.

 

Wichtig ist:

  • Das Kind muss die Signale aus seinem Körperinneren bewusst wahrnehmen.
  • Es muss die Bedeutung dieser Signale entschlüsseln können
  • Es muss seinen Schließmuskel bewusst kontrollieren können.
  • Das Kind muss emotional bereit sein, auf die Windel und die damit verbundene Abhängigkeit und Zuwendung zu verzichten.

 

Der Entschluss zum Sauberwerden sollte vom Kind kommen. Wir bieten dem Kind bei jedem Wickeln die Möglichkeit sich auf die Toilette zu setzen. Auch wenn nichts kommt, freuen wir uns mit dem Kind einen Schritt in Richtung Sauberwerden zu machen. Uns ist es sehr wichtig, keinen Druck auf das Kind auszuüben, deshalb akzeptieren wir ein „Nein“ des Kindes und werden das Kind beim nächsten Mal wieder fragen.

Mahlzeiten im Krippenalltag

 

Die Grundbedürfnisse Essen und Trinken spielen ebenfalls eine zentrale Rolle im Krippenalltag.

Es geht nicht nur darum, satt zu werden. Die Kinder sollten das Essen als eine lust- und genussvolle Angelegenheit in Gemeinschaft erleben können.

Das Bild vom Kind, das seine Entwicklung und sein Lernen als eigenständige Persönlichkeit von Geburt an mitbestimmt, wirkt sich natürlich auch auf die Gestaltung der Essenssituation aus. Das Kind wird konsequent an allen Tätigkeiten und Entscheidungen rund um die Nahrungsaufnahme beteiligt, wobei die Art und der Umfang der Partizipation von seinem Entwicklungsstand abhängen.

 

Während der Frühstückszeit in der Krippe entscheiden die Kinder, was auf ihr Brot kommt, wie viel Brot sie essen wollen und ob sie ihr Bort selber schmieren möchten.

Vor dem Mittagessen darf sich jedes Kind einen Latz aus dem Schrank, seinen Becher holen und sich einen Platz suchen. Bei uns gibt es keine Platzordnung, viele Kinder haben einen festen Platz, auf dem sie immer sitzen wollen. Als Ritual vor jedem Essen wird ein kurzer Tischspruch aufgesagt.

Nach dem Essen räumt jedes Kind seinen Teller auf den Wagen, wäscht sich im Bad seine Hände und den Mund (das Krippenpersonal unterstützt die Kinder, soweit sie dies möchten) und räumt seinen Latz in den Wäschekorb. Je nach Entwicklungsstand der Kinder kann sich dieser Ablauf ändern.

Schlafen in der Krippe

 

Kinder, die über Mittag in der Einrichtung bleiben, haben die Möglichkeit zu schlafen. Individuell auf das Kind abgestimmt wird die Einschlafzeit gestaltet. Wir befragen uns bei den Eltern vor dem ersten Mal Schlafen nach Ritualen. Benötigt das Kind ein spezielles Kuscheltier oder einen Schlafsack, so bitten wir Sie als Eltern dies mit in die Einrichtung zu bringen, um dem Kind eine vertraute Atmosphäre zu schaffen. Die Kinder in unserer Einrichtung werden nach dem Mittagessen hingelegt. Kinder dürfen bei uns so lange schlafen wie sie es brauchen. Falls das Kind nur eine bestimmte Zeit schlafen soll, so bitten wir Sie uns dies mitzuteilen. Beim Abholen des Kindes informieren wir die Person, die das Kind abholt, über Besonderheiten beim heutigen Schlaf des Kindes.

Singkreis

 

Jeden Tag findet in der Krippengruppe ein kurzer Singkreis statt. Als Ritual wird immer zu Beginn das gleiche Anfangslied gesungen. Nun dürfen die Kinder entscheiden, was gesungen wird. Meist sind es Bewegungsspiele. In Abständen werden auch neue Lieder oder Fingerspiele passend zur Jahreszeit eingeführt. Auch das Spielen von Instrumenten zu Liedern wird während des Kreises angeboten. Die Dauer des Kreises richtet sich nach dem Interesse und der Aufmerksamkeitsspanne der Kinder.

Entwicklung der Wahrnehmung in den ersten drei Lebensjahren

 

Schon vor der Geburt sind die Sinne des Kindes funktionsfähig. Nach der Geburt entwickelt sich die Zusammenarbeit (sensorische Integration) zwischen den verschiedenen Sinnessystemen im Verlauf der folgenden Monate durch Übung und Erfahrung.

 

Im ersten Lebensjahr

Der Tastsinn entwickelt sich im Mutterleib vor allen anderen Sinnessystemen. Für Babys ist die Haut das wichtigste Kommunikationsmittel. Sie erforschen Dinge mit Mund, Lippen und Zunge. Im Zuge der weiteren Entwicklung gewinnen die Fingerspitzen mehr und mehr an Bedeutung.

 

Das Sehen ist einige Wochen vor der Geburt funktionsfähig. Säuglinge können nicht nur hell und dunkel, sondern sogar Muster unterscheiden. Dabei bevorzugen sie gesichtsähnliche Muster und vor allem das menschliche Antlitz selbst. In einem Abstand von ca. 20 cm können Babys am besten sehen.

 

Schon im Mutterleib hören Kinder Geräusche. Kurz nach der Geburt können sie Töne lokalisieren, Tonunterschiede wahrnehmen und Bezugspersonen am Klang ihrer Stimme erkennen..

 

Auf süßen und salzigen Geschmack reagieren sie mit Saugreflexen, saure und bittere Nahrung wird deutlich abgelehnt.

 

Bereits im Mutterleib entwickelt sich der Gleichgewichtssinn und der Bewegungssinn. Der Gleichgewichtssinn koordiniert alle anderen Sinne. Im gesamten ersten Lebensjahr sind Kinder damit beschäftigt, sich mit der Schwerkraft auseinanderzusetzen (z. B. durch Kopfheben, Umdrehen, Rollen, Krabbeln, Aufrichten, Stehen, Gehen usw.).

 

Im zweiten Lebensjahr

Kinder erkunden nun unermüdlich die Umgebung und experimentieren mit vielen Materialien. Sie räumen Gegenstände ein und aus, stecken Dinge ineinander oder stellen sie aufeinander. Das vermehrte Hantieren verbessert das Greifen und damit die Koordination von Auge und Hand.

Die Feinmotorik ist so weit entwickelt, dass Kinder ein paar Bauklötze aufeinanderstellen, mit einem Stift kritzeln und beim Essen Löffel und Tasse halten können. Jetzt sind viele Kinder in der Lage, Gegenstände nach einem Merkmal (z. B. nach Form, Größe, Farbe) zu ordnen und Formen in eine Sortierbox bzw. ein Formenbrett einzupassen.

Sie betrachten erste Bilderbücher und beginnen damit, Gegenstände auf Bildern zu benennen.

Ab Mitte des zweiten Lebensjahres können sich schon viele Kinder selbst im Spiegel erkennen. Sie halten ihr Spiegelbild nicht mehr für ein anderes Kind.

 

Im dritten Lebensjahr

Jetzt beginnen Kinder damit, vermehrt zu konstruieren (sie backen z. B. Kuchen aus Sand und bauen Türme aus Holzklötzen).

Sie ordnen Dinge nach Merkmalen (z. B. viel – wenig, hoch – niedrig usw.), sortieren Gegenstände nach zwei Merkmalen, verstehen „auf“, „unter“, „vor“, „hinter“, „neben“ usw.

Mit etwa drei Jahren können Kinder die Grundfarben unterscheiden bzw. benennen (Farbbezeichnungen werden jedoch noch öfters verwechselt – besonders Grün und Blau). Sie können Kinderlieder mit- und nachsingen, Geräusche unterscheiden und zuordnen und erste Instrumente schlagen. Die Entwicklung des Sprachverständnisses und der Sprachproduktion ist in vollem Gange.

Kinder bewegen sich jetzt gern laufend/rennend (beide Beine sind vom Boden abgehoben), gehen Treppen im Wechselschritt, überspringen Seile und Striche, übersteigen Zwischenräumen, können aus geringer Höhe hinunterspringen.

Wahrnehmungsförderung in unserer Krippe

 

Um die Wahrnehmung in der Krippe zu stärken, bewegen sich die Kinder jeden Tag im Bewegungsraum auf den verschiedenen Ebenen. Außerdem versuchen wir täglich uns im Freien zu bewegen.

 

Im Körpererfahrungsraum lernen die Kinder sich selbst kennen. Ob beim Planschen im Wasser, beim Spielen mit Schaum und Farbe oder beim Malen mit dem ganzen Körper.

 

Beobachten gehört zu den Dingen die ein Kind gerne tut, um dieses Bedürfnis zu befriedigen, können sich die Kinder in unserem großen Spiegel alleine oder mit mehreren betrachten. Gerne tanzen die Kleinen zur Musik vor dem Spiegel.