Regelgruppe
16695
page-template-default,page,page-id-16695,bridge-core-2.4.8,qode-quick-links-2.1,ajax_fade,page_not_loaded,boxed,,qode-theme-ver-23.2,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-6.4.0,vc_responsive,elementor-default

Regelgruppe

Regelgruppe

 

In unserer Regelgruppe sind Kinder von ca. 3 Jahren bis zum Schuleintritt.
Wir können bis zu 25 Kinder dort betreuen.

Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird,

wie in der Kindheit.

Wir Großen sollten uns daran erinnern, wie das war.

Astrid Lindgren

Unser Ansatz

 

Der Situationsansatz stellt das Kind und seine individuelle Lebenssituation in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit.

Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft werden spielerisch unterstützt, ihre Lebenswelt zu verstehen und diese selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. Ziel des Ansatzes ist es, dem Kind Autonomie und soziale Kompetenzen auf der Basis ihrer speziellen Lebenssituation und die der Familie zu vermitteln.

Tagesablauf

 

Wiederkehrende Aktionen in der Woche

 

Turntag

Jeden Montag findet unser fester Turntag statt. Um ca 9.40 Uhr holen die Kinder ihren Turnbeutel aus ihrem Schrank.

Es werden unterschiedliche altersspezifische Bewegungsmöglichkeiten zu Verfügung gestellt oder kleinere Landschaften aufgebaut.

Die Kinder lernen verschiedene Materialien und deren Eigenschaften kennen.

In jeder Stunde gibt es eine Aufwärmphase, in der die Kinder zum Tempo der Trommelschläge durch den Raum laufen, einen Hauptteil und einen Ausklang. Die Turnstunden werden mit Musik untermalt.

Je nach Bedarf werden die Kinder in homogene Gruppen aufgeteilt.

 

Ziele:

  • Dem natürlichen Bewegungs- drang nachkommen und Freude an der Bewegung erleben
  • Bewegung als kreative Ausdrucksmöglichkeit erleben
  • Verschiedenartige Bewegungen mit verschiedenen Materialien und Geräten ausprobieren
  • Bewegungsmöglichkeiten beider Körperseiten erproben
  • Schauen, reagieren und bewegen
  • Hören, reagieren und bewegen
  • Berühren, reagieren und bewegen
  • Anspannung und Entspannung der Muskeln in der Bewegung bewusst erleben
  • Körperliches Aktiv- und Passivsein bewusst erleben und steuern
  • Gleichgewicht erleben und damit spielen
  • Die eigene Kraft erfahren und sie richtig einschätzen lernen durch Tragen, Schleppen, Ziehen und Heben
  • Gegenseitig sichern und helfen

 

Kochtag

Jeden Freitag kochen wir zusammen mit den Kindern.
Immer montags entscheiden wir uns im Morgenkreis für ein Gericht. Im Kreis liegen 4 Bilder mit Essensgerichten. Jedes Kind darf einen Stein auf das Bild legen, welches wir am Freitag zubereiten wollen.
Nach dem wir uns für ein Gericht entschieden haben, hängen wir eine Einkaufsliste an unsere Pinnwand. Die Eltern tragen sich ein, wer welche Zutat mitbringt.
Freitag schneiden wir zusammen die Zutaten im Gruppenraum. Gemeinsam mit 4 Kindern bereiten wir den Rest in der Küche zu.

 

Ziele:
• Sensibilisierung für ihre Bedürfnisse, ihr tägliches Essverhalten und ihren Körper.
• Förderung der Sinneswahrnehmung durch Ertasten, Erschmecken und Riechen der Lebensmittel.
• Verantwortungsbewusstsein für ihr Essverhalten erlangen.
• Vermittlung von Hygienemaßnahmen beim Umgang mit Lebensmitteln.
Dazu gehören:
– gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife nach dem Toilettengang, vor dem Essen, vor und nach der Arbeit mit den Lebensmitteln und nach Bedarf zwischendurch.
– Arbeitsflächen sauber halten und nur für die Arbeit benutzen.
– sicherer und korrekter Umgang mit Küchenutensilien und Materialien (z.B. Messer, Kochfeld, etc.)

 

Der Morgenkreis

 

Während des täglichen Morgenkreises lernen die Kinder die Wochentage, Monate und Jahreszeiten kennen. Zu dieser Zeit werden auch Geburtstage und andere wichtige Ereignisse gefeiert und besprochen.

 

Im Morgenkreis lernen die Kinder außerdem:

  • mathematische Förderung: Zählen der Kinder, spielerisch rechnen (wer fehlt, wie viele?)
  • kognitiver Bereich: Fingerspiele, Lieder, vom Wochenende erzählen …
  • Erlernen sozialer Kompetenzen: den anderen ausreden lassen, Spielregeln einhalten, andere nicht ablenken
  • Förderung des sprachlichen Ausdrucks
  • Förderung der Musikalität: Kennen lernen unterschiedlicher Instrumente, Singen bekannter und neuer Lieder, Klanggeschichten
  • Stärkung des Selbstbewusstseins: Vor der Gruppe sprechen, für die eigene Meinung einstehen
  • Sach- und Fachkenntniserweiterung

 

Entenland

 

Einmal in der Woche findet für alle Kinder unser Entenland statt.

Übergang von der Krippe in den Regelbereich

 

Bedingt durch unser räumliches Konzept, gestalten sich die Übergänge für die Kinder im Haus sehr sanft und fließend. Bereits von Beginn an lernen die Kinder nach und nach alle Fachkräfte und Räumlichkeiten kennen, so dass ein Wechsel zwischen den Gruppen selbstverständlich wird. Steht der Wechsel von der Krippe in die Kindergartengruppe an, können die Kinder schon vorher stundenweise oder auch länger „die Großen“ besuchen und/oder an Angeboten der Regelgruppe teilnehmen.

 

Ca. um den 3. Geburtstag findet der Übergang statt.
Dies gestalten wir bei jedem Kind individuell. Zu jedem Übergang gehört bei uns unser Übertrittsprotokoll, in dem die Fachkraft in der Krippe einen Fragebogen angelehnt an Kuno Bellers Entwicklungstabelle ausfüllt und an die Kräfte in der Regelgruppe weitergibt.

 

Außerdem steht der Wechsel des Schrankes an. Die Kinder suchen gemeinsam mit Eltern und Erzieher einen neuen Schrank im Regelbereich für Kleidung und Schuhe aus.

Vor diesem Übergang bekommen die Eltern unser Kindergarten-ABC mit nach Hause. In diesem Heft stehen alle wichtigen Informationen zur Regelgruppe. Bei diesem Übergang ist uns wichtig, im ständigen Austausch mit den Eltern zu bleiben.