Generalsanierung bleibt wichtigste Aufgabe - Katholische Kita "Kunterbunt" Lebenhan
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Generalsanierung bleibt wichtigste Aufgabe

Generalsanierung bleibt wichtigste Aufgabe

Einmal mehr wurde bei der Jahreshauptversammlung des Elisabethenvereins Lebenhan, der die Trägerschaft für den Kindergarten Lebenhan ausübt, die hohe Kompetenz und Leistungsbereitschaft des Vorstands, insbesondere der Vorsitzenden Tina Holzheimer für die Führung der Einrichtung herausgestellt. Kreiscaritas-Geschäftsführerin Angelika Ochs lobte die Rührigkeit von Vorstand und Elternschaft als beispielhaft.

Der Jahresbericht von Tina Holzheimer dokumentierte eine Fülle von Aktivitäten. Seit September 2017 wird die Kindertagesstätte von Erzieherin Meike Dünisch geleitet. Die Mitgliederzahl des Elisabethenvereins ist mit 70 Familien stabil.

Die laufende Generalsanierung des Kindergartens bildet gegenwärtig in Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung, dem Architekturbüro Dechant, dem Ordinariat und der Stadt die Kernaufgabe. Nachdem alle Genehmigungen für die Planung und Finanzierung der Kindertageseinrichtung vorlagen, fand im Herbst 2017 der Umzug der Einrichtung in das Pfarrheim als Ersatzunterkunft während der Bauzeit statt.

Mit großem Einsatz der Eltern, des Elternbeirats, von Dorfbewohner und der Mithilfe von Vereinen wurden die Umräumungs- und zwischenlagerungsarbeiten planmäßig abgewickelt. Die Hilfsbereitschaft sei groß.

Die Rohbauarbeiten sind zwischenzeitlich fast ab geschlossen. Die Fenster sind erneuert. Gegenwärtig sind die Installationsarbeiten im Gange. In der Betreuungseinrichtung werden die Konzeption und das Betreuungsangebot weiter an das neue Kita-Gebäude angepasst.

Für das pädagogische Team steht eine Weiterqualifizierung im U 3 Bereich an. Tina Holzheimer sprach an viele Adressen Dank für die Unterstützung und Zusammenarbeit im vergangenen Jahr aus.

Die Finanzchefin des Elisabethenvereins, Nina Gessner-Tepina listete die wesentlichen Posten ihres rund 125 000 Euro umfassenden Haushaltes auf. Die Jahresrechnung schloss mit einem leichten Minus ab. Auf Empfehlung der Rechnungsprüferinnen Brigitte Peschke und Monika Geßner fand die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft statt.

Kindergartenleiterin Meike Dünisch stellte sich nochmals persönlich vor und hatte eine Fülle von Maßnahmen der Kinderbetreuungsarbeit, sowie mit den Familien, der Kirche, der Schule und weiteren Institutionen im vergangenen Jahr auf ihrem Berichtsblatt aufgelistet. Besonders lobte sie die gute Zusammenarbeit. Ihr Dank galt dabei besonders auch Diakon Thomas Volkmuth.

Die Kindertagesstätte Lebenhan besuchen aktuell 14 Kinder, davon neun Kinder unter drei Jahre. Bis Herbst kommen nochmals vier Kinder in der Krippe dazu.

Zur Schriftführerin wurde Corinna Hartmann gewählt. Die Geschäftsführerin des Caritas-Kreisverbandes Angelika Ochs ging auf die 2019 erforderliche Neuwahl der Vorstandschaft ein. Sie ermunterte die Mitglieder und Eltern sich frühzeitig Gedanken über die Neubesetzung zu bilden, nachdem ein größerer Wechsel ansteht.

Der Kindergarten Lebenhan stehe hinsichtlich der Organisationskompetenz, des Engagements und der Finanzen vorbildlich da. Das sei maßgebend für den Bestand der Kindertagesstätte, betonte Ochs. Da in Lebenhan die Arbeit für den Kindergartenbetrieb wegen der kleinen Kinderzahl auf einen engen Kreis von Vorständen und Eltern begrenzt ist, ermunterte Angelika Ochs auch Menschen aus den weiteren Generationen des Dorfes sich für Grundstückpflege- oder Hausmeistertätigkeiten zur Verfügung zu stellen.

Angelika Ochs räumte ein, dass die Führung der Kindertagesstätten ein anstrengendes „Geschäft“ sei, zu dessen ehrenamtlicher Übernahme immer schwerer Menschen zu gewinnen seien. Deshalb seien auf Diözesanebene Überlegungen im Gange, geschäftsführendes Personal einzustellen, welches von zentraler Stelle für die Verwaltung von katholischen Kindertagesstätten mehrerer Gemeinden und Ortschaften, möglicherweise auf Basis einer Kostenpauschale, eingesetzt wird. Den Einrichtungen solle die Annahme eines solchen Angebotes jedoch freigestellt bleiben, soweit sie genügend eigene ehrenamtliche Leute im Einsatz haben.

In der weiteren Diskussion wurden die Vorteile einer eigenständigen Führung und Betreuung der Kindertagesstätte mit dem Wert der engen Bindung von Vorstand und Eltern zur Einrichtung hervorgehoben und zur Bereitschaft für diese Aufgaben bei der Neuwahl 2019 ermuntert. Stadtrat Janis Heller lobte den Teamgeist und die Arbeit in der Kita und dankte allen Akteuren für ihren Einsatz.

Quelle: Main-Post
https://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/Generalsanierung-bleibt-wichtigste-Aufgabe;art765,9875716

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